Kategorie-Archiv: 1 | Lernen 2.0 – Theorien und Ansätze

Zusammenfassung des Themenblocks I aus Teilnehmersicht

Es liegen nun drei spannende und lehrreiche Wochen hinter uns und auch einige Teilnehmer haben sich Gedanken zu dem ersten Themenblock gemacht und rekapituliert was eigentlich thematisiert und diskutiert wurde.

Ein lesenwerter Beitrag ist hier von dem Teilnehmer myrmikonos zu finden, der nochmals den Fokus auf die Lerntheorien legt. Um diese zusammenfassend voneinander abzugrenzen, hat er bereits eine onlinebasierte Tabelle begonnen, die die Unterschiede der verschiedenen Theorien zusammenträgt. Dabei sind Sie natürlich auch selbst aufgefordert, die Ausführungen von myrmokonos hier zu ergänzen und zu editieren sowie gleichzeitig auch ein neues Werkzeug kennenzulernen, dass für sie vielleicht zukünftig auch nützlich für ihr eigenes Wissensmanagement sein kann.

Damit ist ebenfalls auch der Startschuss für den zweiten Themeblock zum Thema Werkzeuge für das persönliche Lern- und Wissensmanagement gegeben, der am Montag, den 03. Juni – also morgen(!) – startet.

Danke für diese multimedial aufbereitete Zusammenfassung des Themenblocks I. Wir sind gespannt was folgt ….

Das war er: der Themenblock I

Kaum hat der SOOC13 angefangen, schon sind die ersten drei Wochen und damit der erste Themenblock „Lernen 2.0 – Theorien und Ansätze“ auch wieder um. Bereits in der ersten Woche ging es ganz schön rund und viele SOOCler haben zu den Themen Lernen 2.0, PLE und zu unserem Konnektivismusexperiment gebloggt und getwittert. Knackig zusammengefasst wurde dies zum Ende der Woche 1 von Daniela und Anja, nachzulesen hier.

Zu Pfingsten und in der Fronleichnamwoche ging es dann weiterhin um das Konnektivismusexperiment. Es wurde ordentlich über Sinn und Unsinn reflektiert, z.B. von vanulm oder agadew. Aber vor allem wurden die letzten zwei Wochen von der Diskussion über PLEs dominiert. Viele SOOCler wurden kreativ und haben fleißig gezeichnet, gemindmapped und natürlich über ihre PLE reflektiert. Wie verschieden solche PLEs aussehen können, zeigt unsere PLE-Galerie. Auch der Expertenvortrag von Martin Ebner am Montag dieser Woche hat die Diskussionen weiter angeregt. Dabei hatte er PLEs generell und die Umsetzung der TU Graz, in der PLEs mit Hilfe von Widgets aufgebaut werden, vorgestellt. Die aufgezeichnete LiveSession finden Sie hier.

Screenshot_LiveSession

Am Montag startet dann Themenblock II mit den Werkzeugen für persönliches Lern- und Wissensmanagement. Viele SOOCler haben ihrer PLE schon Werkzeuge zugeteilt. Juliegoessocial und rien haben auch schon über die Nutzerfreundlichkeit von WordPress und Twitter gebloggt und somit schon gut auf Themenblock II übergeleitet. Und natürlich folgt die Zusammenfassung zur Blogparade

Wir freuen uns auf Themenblog II und weiterhin so viele spannende Beiträge! 🙂

Montag 27-05-13 Live-Session mit Martin Ebner, 18 – 20 Uhr

Zur Aufzeichnung der Live-Session mit Martin Ebner geht es hier.

Nachdem der SOOC nun im vollem Gange ist, findet am kommenden Montag (27.5.13) von 18:00 bis 20:00 Uhr das erste Expertengespräch mit dem Wissenschaftler und Leiter der Abteilung Vernetztes Lernen an der TU Graz, Martin Ebner, statt.

Inhaltlich wird es um das Thema Persönliche Lernumgebungen gehen – was diese ausmacht, wie man sie aufbaut und pflegt – und natürlich: wie sie im Sinne des konnektivistischen Lernens sinnvoll eingesetzt werden können und welche Erfahrungen es damit gibt.

Nach dem Online-Impulsvortrag haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Das geht direkt im Meetingraum über Chat oder Wortmeldungen oder auch über Twitter (#sooc13). Da in den letzten zwei SOOC-Wochen ja schon so einiges zum Thema PLEs und Konnektivimus entstanden ist, wird es hier mit Sicherheit jede Menge Stoff zur Diskussion geben. Und bestimmt entstehen da auch einige schöne Anregungen für weitere eigenen Beiträge und Überlegungen im Blog oder sonstwo.

Haben Sie Fragen an den Referenten oder die Teilnehmerrunde, können am Montag aber nicht live bei der Session dabei sein? Dann notieren Sie das, was Sie gern loswerden wollen hier im offenen Etherpad. Die ModeratorInnen werden dann am Montag dafür sorgen, dass die Fragen in der Session ihren Platz finden.

Wir freuen uns jedenfalls auf unsere nächste Live-Session am Montag, bei der jeder der interessiert ist, unter folgendem Link: https://webconf.vc.dfn.de/sooc13/ mitmachen kann.

Wie immer wird der Raum ca. 15 Minuten vor dem Start geöffnet sein.

Wochenzusammenfassung: Experimentierfreude und PLE-Galerie

Die erste SOOC-Woche ist schon fast wieder um und der Blog-Aggregator füllt sich mit Beiträgen. Zeit, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen:

Wie war’s? Was war? War was?!

Ja, und ob! Kaum war der Eröffnungspost mit dem Material zum Themenblock draußen, ploppten schon die ersten Tweets auf: Aha, es gab da draußen also wirklich ein paar Leute, die wie wir gespannt auf den Start des SOOC13 gewartet hatten und sich mit uns auf die nächsten Wochen freuten. Gute Voraussetzungen und reichlich Motivation zum Weitermachen…und schwupp waren wir auch schon mittendrin in Diskussionen rund um Digital Natives, Persönliche Lernumgebungen und die Hintergründe des Gelingens bzw. Scheiterns von Social Media-Experimenten. Aber der Reihe nach…

Lernen 2.0: Ist das (schon) was für uns?

Ein erster wichtiger Aspekt in diesem Themenblock ist ja die Annäherung an und Auseinandersetzung mit neuen Konzepten des Lehrens und Lernens. Gerade unter den Bedingungen unserer mediatisierten und beschleunigten Welt reicht es nicht mehr, Lernen und Wissenserwerb vom Einzelnen her zu denken. Wir sind vielmehr auf ein funktionierendes Wissensnetzwerk angewiesen, das einen im Bedarfsfall mit den notwendigen Hinweisen und Quellen versorgt – behauptet zumindest der Konnektivismus.

Allerdings: Was zunächst einmal so selbstverständlich und einleuchtend klingt, erweist sich in der Praxis dann doch oft als ein wenig tricky. Entweder sind es formale Barrieren, die hier Schwierigkeiten machen und Innovationsprozesse bremsen – wie @n_neptun in ihrem Impulsbeitrag am Mittwoch deutlich machte. Oder aber wir stehen uns selbst im Weg, weil es eben doch nicht so leicht ist, alte Lerngewohnheiten über Bord zu werfen und nach neuen Strategien zu suchen. Denn das Beschreiten dieser neuen Weg braucht vor allem Zeit – und die ist bei allen knapp.

(by Anja Lorenz)

(by Anja Lorenz)

Trotzdem: Das Verlassen der alten Welt eröffnet, wie man weiß, ab und an sogar neue Horizonte. Und die sind, wie zu lesen war, hier und da aufgegangen. Manchmal ist der Schritt dahin gar nicht so groß – da reicht es schon, sich Alltägliches einmal bewusst vor Augen zu führen. Die ersten Blogposts zu Ihren PLEs sind so ein Beispiel…

Zeigt her Eure PLEs!

Auch das gehört zu dieser ersten SOOC-Woche: Die ersten Bilder der Persönlichen Lernumgebungen der SOOC-TeilnehmerInnen. Einige besonders schöne Beispiele hat Anja hier schonmal zusammengetragen – zum Stöbern und Ideen holen für die eigene Darstellung.

Konnektivismus live erleben: (Wie) Funktioniert das?

… Und dann waren bzw. sind da ja auch noch die Experimente, die bereits für einigen Diskussionsstoff gesorgt haben. Für ein zufällig von Wikipedia vorgeschlagenes Schlagwort sollte über Twitter eine Person gefunden werden, die sich damit auskennt und einem weitere Anhaltspunkte zu diesem Schlagwort liefern kann.

Die Idee dahinter: Man nutzt die Weisheit der Netzgemeinde, um die eigene Wissenslücke zu füllen – ganz im Sinne des Konnektivismus also. Der Effekt war dennoch eher mäßig, wie man bei nils_von, cakoshaus und vor allem kevpa nachlesen kann.

Ist das Experiment also schon nach nur wenigen Versuchen als gescheitert zu betrachten? Ganz und gar nicht! Denn wie wir alle wissen gehört zu jedem guten Experiment auch eine ausführliche Fehlerbetrachtung und Analyse. Und diese erweist sich gerade als absolut fruchtbar. Geschmacksprobe?! Bitteschön: hier und hier.

Und nächste Woche?

Da geht es natürlich weiter, es gibt in diesem Themenblock sehr viel zu entdecken: Ist Konnektivismus wirklich eine Lerntheorie? Das wird ja von einigen angezweifelt, vgl. hier.  Was ändert sich denn gerade durch die Möglichkeiten, im Netz verstärkt zu lernen? Wie erleben die Teilnehmer des SOOC13 die ersten Erfahrungen in diesem MOOC?

Haben die anderen Teilnehmer vielleicht Tools in ihrer PLE, bei der man gar nicht weiß, wofür die gut sind? Dann könnte man die auch mal fragen, z. B. über die Kommentare in den Blogs. Gibt es denn Lernaufgaben/-tätigkeiten in der eigenen PLE, für die man noch keine zufriedenstellenden Tools oder Methoden gefunden hat? Verzettelt man sich beispielsweise immer bei Literatursammlungen? Oder verliert man seine Notizen? Gäbe es da bessere Lösungen?

Und dann werden natürlich auch weiterhin Probanden und VersuchsleiterInnen für die Konnektivismus-Experimente gesucht: Also ran an die Experimentierkästen! Vielleicht funktioniert das #conexperiment ja doch?!

Und was machen wir GastgeberInnen?

Wir haben in dieser ersten Woche schon immens selbst viel dazu gelernt, einiges haben wir in unserem ePortfolio verbloggt: http://sooc13.wordpress.com/blog/ Und da sieht man auch schon, wie sehr wir nicht mehr (nur) GastgeberInnen, sondern auch TeilnehmerInnen des #SOOC13 werden.

Und hinter den Kulissen werkeln wir natürlich weiter. Wir müssen die erste Umfrage auswerten, haben einen Beitrag zum SOOC13 bei der EduLearn13 eingereicht und bereiten die nächsten Wochen vor. Wir wollen nicht zu viel verraten, aber Dienstag morgen startet eine kleine Nebenaktion, die hoffentlich auch zeigen kann, wie Vernetzung und Meinungsaustausch im Netz funktionieren kann: eine kleine Blogparade…

Impulsbeitrag zum Themenblock 1

Zum Freitag dieser ersten spannenden Woche in unserem SOOC-Projekt empfehlen wir allen den Beitrag der SOOC-Teilnehmerin n_neptun „Mein Impulsbeitrag zum Themeblock 1: „Lernen 2.0: Theorien und Ansätze“.

„Vorgestern ging also der erste Themenblock-Beitrag auf der Homepage des Sooc13 online und ganz viel Material, Anregungen und Verlinkungen strömten auf mich ein. Ich gebe zu, schon jetzt kommt da eine ganze Informationswelle und bricht über meinem Kopf …“ weiterlesen

Neben ersten Eindrücken zu den Präsenzveranstaltungen und Inputs ist es spannend zu lesen, wie darüber nachgedacht wird, wie e-Learning in der Schule angekommen ist und angenommen wird. Gerade für die zahlreichen Lehramtstudenten (und natürlich allen anderen…) scheint dieser Beitrag eine gute Basis für eigene Überlegungen.

Vielen Dank für diesen schönen Impulsbeitrag!

Meinen die uns?

Der SOOC hat gestartet und diese Woche geht es um das Thema Lernen 2.0 mit den Aspekten E-Learning, Konnektivismus und Personal Learning Environments (PLE).

Um in das Thema einzusteigen, haben wir uns mit dem Blogbeitrag von Stephen Downes, welcher als Kernliteratur für diese Woche empfohlen wurde, beschäftigt.

Stephen Downes stellt E-Learning als „Mainstream“ und das „neue Normal“ vor. Das Konzept werde in Wirtschaft, als auch in Universitäten wie selbstverständlich eingesetzt und gilt schon lange nichtmehr als Exot. Dieser Trend habe auch seine Grundlage in dem veränderten Nutzerverhalten, welches sich vom reinen Rezipieren entfernt und zum Mitgestalten wandelt. Besonders Digital Natives, also die von Marc Prenzky definierte Generation, die quasi wie ihre Muttersprache bloggen, twittern, podcasten und facebooken, verlange geradezu nach interaktiven Lehrformen. Und: Die Mehrheit der SOOC-Teilnehmer gehört laut Definition dazu (alle nach 1980 Geborenen).

Digital Natives: Kind mit iPad

Nach dem Lesen des Beitrags von Downes stellten wir uns daher die Frage: Ist das wirklich so? Verlangen wir nach virtuellen Bildungsmöglichkeiten, die rund um die Uhr zugänglich sein müssen? Fällt es uns wirklich so einfach, mehrere Kanäle gleichzeitig zu bedienen und relevante Informationen herauszufiltern, wie es von Digital Natives behauptet wird? Diese Frage stellen wir uns nicht nur selbst, auch in unseren Workshops war dies oft Knackpunkt der Diskussion. Daher fragen wir uns: Sind es wirklich wir, von denen er redet?

Oder haben traditionelle Seminare nicht auch ihren Charme? Freuen wir uns nicht auch auf Diskussionen mit Menschen, die wahrhaftig neben uns sitzen? Sonst würden Blogbeiträge wie dieser nie zu Stande kommen. Auch wir waren sehr gespannt, wen wir in den nächsten Wochen virtuell begleiten werden und haben uns daher sehr über eure Teilnahme an den Präsenz-Workshops gefreut. Ist es in Präsenzworkshops nicht auch einfacher den Überblick zu behalten und einer Datenflut inklusive rauchendem Kopf, vor denen wir auch eine natürliche Furcht hegen, aus dem Weg zu gehen?

Schwere Frage…wir freuen uns auf eure Kommentare und Blogbeiträge! 🙂

Eure E-Tutorinnen

Marlen & Selina

Bühne frei: Der SOOC13 beginnt…

Heute ist es endlich so weit: Der SOOC13 startet in die Online-Phase und wird damit nach allen Präsenz- und Online-Vorbereitungen zum echten MOOC!

Neun spannende Wochen liegen nun vor uns. Wir als VeranstalterInnen wünschen Ihnen und uns natürlich, dass es eine intensive und fruchtbare Zeit wird – randvoll mit interessanten Anregungen, kritischen Diskussionen und individuellen Erkenntnissen.

Wir nehmen uns vor, Sie auf diesem für viele sicherlich ganz neuen Lernweg bestmöglich zu begleiten. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass ein guter MOOC nicht ‚gemacht‘ werden kann, sondern einzig und allein durch die Neugier und Aktivität der Teilnehmenden entsteht.

In diesem Sinne: Lassen Sie es uns anpacken und heute gemeinsam in das Abenteuer SOOC13 starten! Alles, was Sie für den thematischen Einstieg in den Themenblock I brauchen, haben wir hier für Sie zusammengestellt…