Kategorie-Archiv: 2 | Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement

Mit großen Schritten Richtung zweiter Halbzeit: Rückblick auf Themenblock II

So schnell vergeht die Zeit und schwupps liegen Themenblock I und II bereits hinter uns.

Nachdem in es in Themenblock I um Lernen 2.0, Konnektivismus und PLEs ging, drehte sich in den letzen beiden Wochen alles um (persönliches) Wissensmanagement und die Werkzeuge, die dafür eingesetzt werden können. Um sich mit den Thema rundum auseinanderzusetzen, haben wir euch dieses Mal gleich 4 Aufgaben vorgeschlagen. Zu verbesserten Übersicht für Teilnehmer und Gastgeber wurde das Aggregationsformular für Portfoliobeiträge eingeführt.

Viele SOOCerInnen haben ihre PLE aus Themenblock I zu einer persönlichen Wissensbilanz weiterentwickelt. Eine Sammlung aller Ergebnisse könnt ihr hier auf Storify sehen. Auch wurde bspw. darüber nachgedacht, wie sich das Modell der persönlichen Wissensbilanz auf den Unterricht übertragen lassen (nachzulesen hier).

Viele neue Social Media Tools wurden in diesem Zusammenhang gefunden und ausprobiert. Es wurde reflektiert zu Facebook, Twitter, Skype, Evernote, Dropbox, Foren, Google+, Doodle, Instagram, Symbaloo, Prezi und vielen mehr.

sooc2event

Highlight des Themenblocks bildete die Diskussionrunde mit Gabriele Vollmar. Neptun hat den Expertenvortrag aus ihrer Sicht zusammengefasst. Während des Vortrags wurden Notizen im offenen Etherpad zusammengetragen. Nachzuhören ist der Vortrag hier.

Aber auch an aktuellen Geschehnissen geht der SOOC nicht vorbei. Andrea Lißners Anregung, über die Rolle von sozialen Medien im Zusammenhang mit dem Hochwasser zu bloggen, folgten gleich zwei SOOCerinnen (nachzulesen hier und hier).

…in der Zwischenzeit in Dresden

Diese Woche fand in den Räumen des Dresdner Max-Planck-Instituts die 2. Netzwerkkonferenz vom eScience-Netzwerk Sachsen statt. Dort haben Daniela, Andrea und Anja vom SOOC-Team ordentlich Werbung gemacht.

Und dort erreichte uns eine weitere tolle Nachricht: Unser Workshop zu MOOCs in der Hochschullehre wurde für die diesjährige GMW-Tagung angenommen.

SOOC-at-eScience

Und im nächsten Themenblock?!

Da geht es um die Rahmenbedingungen für das Lernen, Kommunizieren und Kooperieren im Netz: Welche Bilder darf ich in meinen Blog einbinden, ohne Urherberrecht zu verletzen? Gehört das, was ich geschrieben habe, wirklich mir? Was gebe ich von meiner Person in der Öffentlichkeit Preis? Wie kann ich eigentlich Arbeit und Freizeit trennen? Muss/soll ich das überhaupt? Welche Ansprüche werden dabei an die eigene Person gestellt? Spannende Fragen, die uns ab Montag (17.06.) in Themenblock III beschäftigen werden. Wir freuen uns drauf! 🙂

Zusammenfassung des Themenblock II aus Teilnehmersicht

Die Zielgerade des zweiten Themenblocks „Werkzeuge für das persönliche Lern- und Wissensmanagement“ ist in Sicht! Dazu hat sich die SOOCerin fraukapunkt Gedanken gemacht und einen zusammenfassenden Beitrag veröffentlicht, der hier zu finden ist.

Unter dem Motto „Tools, Tools, Tools: Zusammenfassung Themenblock II“ rekapituliert sie, was in den letzten Tagen passiert ist, wie sie sich selbst im Alltag organisiert und welche Werkzeuge sie benötigt um dies umzusetzen.

Besonders der Einwurf mit dem Selbstmanagement-Ansatz „Getting things done“ ergänzt unseren aktuellen Themenblock sehr gut (und bestätigt mich wiederum, dass es doch das wunderbare an To-Do-Listen ist Häkchen zu setzen).

Vielleicht habt ihr auch noch Ergänzungen dazu oder möchtet der Aufforderung von fraukapunkt nachkommen und folgende Fragen beantworten:

Habt ihr mal eine Methode zum Selbstmanagement, zur Zielerreichung ausprobiert? Zum Beispiel MindMaster? Oder kennt ihr andere gute?

Wir sind gespannt.

Danke für den schönen Beitrag!

Euer To-Do-Listen-Fan Marlen

 

 

Themenblock II feiert Bergfest

Die erste Woche des Themenblock II ist um. Schauen wir doch mal, was bisher so alles passiert ist…

Am Aufruf zur Blogparade haben sich zu unserer großen Freude sehr viele ProfessorInnen und Dozenten beteiligt. Vielen Dank dafür! Eine Übersicht mit Daten und einer Auswahl an Motiven findet sich hier. Eine Sammlung aller Beiträge zur Blogparade ist auf Storify zu finden. Aber lesen die Teilnehmer des SOOC eigentlich Professoren-/Dozentenblogs? Und ist ihr eigener Blog denn schon zu einem wichtigen Werkzeug geworden oder eher leidige Pflicht? Wir freuen uns auch hier über Beiträge.

Schon vor dem Expertenvortrag mit Gabriele Vollmar am Freitag, haben sich viele mit persönlichen Wissensmanagement auseinander gesetzt und dazu die ersten Seiten ihres individuellen „Buch des Wissens“ mit ihrer persönlichen Wissensbilanz gefüllt. Die ersten kreativen Beiträge stammen von fabiansiegen, schmidpw , vanulm und durin.

The complete compendium of universal knowledge

Buch des Wissens

Im Expertenvortrag selbst wurde dann kräftig zum persönlichen Wissensmanagement und zum Konzept der Wissensbilanz, sowie zu Werkzeugen und Methoden zu deren Erfassung und Visualisierung diskutiert. Die Referentin Gabriele Vollmar betonte dabei auch, dass ein aktives Wissensmanagement vor allem bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – und zwar für das, was man weiß und das, was man bewusst nicht weiß. Letzteres kann man auch mit dem Begriff der „positiven Ignoranz“ (Ursula Schneider) fassen. Als Methoden sind das Kompetenzrad und Mikroartikel zur Sprache gekommen. Die Herausforderung scheint vor allem in der regelmäßigen Pflege zu liegen: Wann muss so eine Wissensbilanz aktualisiert werden? Die Aufnahme der Live-Session für alle zum Nachhören findet sich hier, Notizen zum Vortrag haben einige Teilnehmer im Etherpad zusammengetragen.

Einen Interessanten Einblick in die persönliche Infrastruktur eines SOOC13-Teilnehmers während der Live-Session haben uns Katrin Etzrodt und Mario Ganz gegeben. Danke dafür!

https://twitter.com/Katrin_ee/status/343030996045811713

https://twitter.com/mr_gnz/status/343032759314423808

Auch gingen schon erste Beiträge zur Reflexion von (Social Media-) Werkzeugen ein. Hierbei wurde zu den Vor- und Nachteilen von Twitter, Skype und moodle gebloggt. Neue Tools wurden ausprobiert, hier scheint vor allem Evernote neu und schnell beliebter zu werden (siehe hier und hier). Auch wurde eine SOOC13-Facebookgruppe eröffnet, der gerne hier beigetreten werden kann. Ebenfalls wurde über die Möglichkeit, einen SOOC13-IRC-Channel einzurichten, diskutiert (nachzulesen hier oder hier).

Bitte daran denken: Ab dieser Woche bitten wir alle, die Credit-Points sammeln möchten, ihre aktiven Beiträge in das Portfolio-Aggregationsformular einzutragen.

Wir freuen uns auf viele weitere spannende, anregende und kreative Beiträge in der zweiten Woche vom Themenblock II!

HEUTE 07.06.13 Live-Session zum Thema Persönliches Wissensmanagement

Nicht vergessen: HEUTE findet von 16-18 Uhr der nächste Expertenvortrag im Rahmen des SOOC13 statt. Unser Gast ist Gabriele Vollmar, Präsidentin der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.. Sprechen wird sie zum Thema persönliches Wissensmanagement.

Die Session findet wie immer hier im Adobe Connect-Raum statt. Dort sowie über Twitter (#sooc13) können fleißig Fragen und Kommentare abgegeben werden.

Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es natürlich wieder eine Aufzeichnung zum Nachgucken.

Impulsbeitrag: aus dem Nähkästchen geplaudert

Persönliches Wissensmanagement – Eine Begriffskonstruktion, über die ich doch ein wenig länger nachdenken muss als gedacht, um sie zu begreifen.

Ist es eins dieser Wörter, die nur aufgrund ihres hippen und trendigen Seins verwendet werden und eigentlich auf etwas längst Bestehendes verweisen? Sind Zeit-, Aufgaben- und Organisationsmanagement nur einfach Synonyme, aber in ihrem Wortdesign so undynamisch, dass sie durch eine neue Konstruktion ersetzt werden müssen?

Es erscheint auf den ersten Blick so. Um jedoch mehr über das Konstrukt „Persönliches Wissensmanagement“ zu erfahren tauche ich ein in die zahlreichen Materialien und Quellen, die hier zu finden sind …

Insbesondere bei der Quelle „Individuelles Wissensmanagement – ein Rahmenkonzept für den Umgang mit personellem und öffentlichem Wissen“ von Gabi Reinmann werde ich fündig.

Wenn von „individuellem Wissensmanagement“ die Rede ist (vgl. Reinmann-Rothmeier & Mandl, 2000) sind (bei Übertragung der organisationsbezogenen Bedeutung) sowohl die aufeinander abgestimmten Tätigkeiten zum „Leiten und Lenken“ des eigenen Wissens und der uns umgebenden Informationen gemeint als auch die Handhabung vielfältiger Anforderungen an unsere Erkenntnistätigkeit und der geschickte Umgang mit hierfür vorhandenen (oft mediengestützten) Hilfsmitteln bzw. Instrumenten […].

Die Formulierungen „Leiten und Lenken“; „Handhabung vielfältiger Anforderungen“ und „geschickter Umgang“ lassen mich aufhorchen und verdeutlichen mir, was das persönliche Wissensmanagement von den Begrifflichkeiten Zeit- oder Ablauforganisation abgrenzen – nämlich die Ergänzung um einen strategischen Aspekt!

WIE setze ich WAS ein, um WELCHE Ergebnisse zu erreichen. Das ist mein Verständnis von der Thematik!

Insbesonders das WAS erscheint für viele SOOCianer ein wichtiger Aspekt. So tauchten in einigen PLEs Werkzeuge der Kollaboration, Kommunikation und eigenen Organisation auf, die anderen Teilnehmenden noch nicht bekannt waren (z.B. hier über Evernote). Dies zeigt mir, dass auch Andere das Bedürfnis haben, neue Tools (das trendige und hippe Wort von Werkzeug 😉 ) auszutesten und zu schauen, inwieweit diese einen Nutzen für eigene Arbeiten haben können.

Gerade im Zusammenhang mit der Vorbereitung des SOOC kann ich selbst aus dem Nähkästchen plaudern, dass auch für mich einige Möglichkeiten der internetbasierten Kommunikation neu waren. So findet beispielsweise der Austausch und die Abstimmung unter den sieben GastgeberInnen in Form eines MicroBlogs (Communote) statt. Ein Werkzeug, das ich voher nicht genutzt hatte.

Besonders dankbar war ich für den Hinweis auf Jane Hart`s Top 100 Tools for Learning. Doch bereits der Teilnehmer nise81 stellte dazu fest:

Auffällig ist der Mangel an Software zur Literaturverwaltung, oder habe ich da was übersehen?

Richtig. Ich denke, dass diese Auflistung natürlich nicht alle Werkzeuge wiedergeben kann und darum würden wir uns freuen, wenn Ihr eure Tipps und Kniffe verratet und weitergebt, WAS ihr für euer persönliches Wissensmanagement verwendet.

Welche Wekzeuge sind dein Geheimtipp? Warum ist es so gut? Bzw. gibt es auch Werkzeuge, die ihr bewusst meidet? Wenn ja, aus welchen Gründen …

Sewing von Smabs Sputzer (CC-BY)

dein Nähkästchen…

Wir sind gespannt, wenn ihr aus dem Nähkästchen plaudert!

 

 

 

Der Themenblock II steht in den Startlöchern: Auf die Plätze-fertig-los!

Es geht in die zweite Runde…

Pünktlich zum Wochenbeginn starten wir heute in den zweiten Themenblock „Werkzeuge für persönliches Lern- und Wissensmanagement“. In diesem soll es insbesondere darum gehen, welche online-basierten Kollaborations-, Kommunikations- und Organisationswerkzeuge existieren, wann es sinnvoll ist sie einzusetzen und welche möglichen Vor- und Nachteile sie haben. Zudem wollen wir uns natürlich auch genauer mit dem Persönlichen Wissensmanagement selbst auseinandersetzen und prüfen, inwiefern sich dieses aus dem Kontext der Unternehmen stammende Konzept auch auf das Lernen in Hochschule und Schule übertragen lässt.

Alle relevanten Artikel, Videos und Links sowie Aufgaben und Termine zum Themenblock II finden Sie hier!

Wir freuen uns auf die nächsten zwei spannenden Wochen – und vor allem freuen wir uns auf weiterhin so viele engagierte und kritisch-reflektierte Beiträge, die unser gemeinsames Lehr-Lern-Experiment weiter vorantreiben!

Achtung: Unser Experiment bekommt ein neues Requisit: Das Aggregationsformular für Portfolio-Beiträge. Ab dieser Woche können Portfolio-Beiträge – also Blogposts, (längere und inhaltsschwere) Kommentare, Tweets, Facebooksbeiträge usw. in das Portfolio-Formular eingetragen werden. So stellen wir noch einmal sicher, dass alles gesehen wird und Ihnen bietet es die Möglichkeit, schnell einen Überblick über die inhaltlichen Beiträge der anderen Teilnehmenden zu bekommen. Für diejenigen unter Ihnen, die Credit Points erwerben, wäre das Formular ab diese Woche obligatorisch.